Marta & Wolf

Zebra Kagel ist nicht nur ein Gelände mit Häusern, Räumen, Wiesen und Wegen. Es ist auch das Zuhause von Marta und Wolf. 

Zwei Menschen

die diesen Ort über viele Jahre geprägt, aufgebaut und mit Leben gefüllt haben. Bevor sie nach Kagel kamen, waren Marta und Wolf viele Jahre in Berlin aktiv. Sie initiierten den Karneval der Kulturen, der zum ersten Mal 1996 stattfand. In Neukölln betrieben sie das Jugendzentrum Manege in der Rütlistraße und schufen dort einen Ort für Begegnung, Kultur, Musik und gemeinsames Ausprobieren. Hier entstand die erste Jugendstraße Deutschlands (Link zu: https://fusionstreet.com). Diese Erfahrung ist bis heute im Zebra spürbar: Der Ort soll nicht glatt und anonym sein, sondern offen, lebendig und zugänglich.Als die Anlage nach Jahren des Leerstands wiederbelebt wurde, begann für Marta und Wolf ein neuer Abschnitt. Sie zogen nach Kagel, bauten Räume wieder auf, gestalteten Gebäude, Flächen und Werkstätten und machten aus dem ehemaligen Ferienlager aus DDR-Zeiten Schritt für Schritt einen Ort für Gruppen, Kunst, Bildung und Erholung. Eine praktische Schnittstelle zwischen Stadt und Land sowie zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Prägungen.

Marta die Künstlerin und Organisatorin

Viele Arbeiten auf dem Gelände stammen von ihr oder sind durch ihre Gestaltung geprägt. Wer über das Zebra geht, begegnet überall Spuren ihrer Kunst: Figuren, Objekte, Farben, Materialien und große und kleine Eingriffe, die dem Ort seinen eigenen Charakter geben. In ihrem Garten wachsen im Sommer die leckersten Tomaten der Welt. 

Wolf der Philosoph und Projektplaner

Liebt Musik, Bücher und Geschichten. Auch das gehört zum Zebra: die Lust am Denken, Hören, Lesen, Sammeln, Erzählen, Diskutieren und Weitergeben. Zwischen Seminarräumen, Werkstätten, Hof und Natur ist so ein Ort entstanden, der nicht nur genutzt, sondern erlebt werden kann. 

Marta und Wolf

leben auf dem Gelände. Dadurch ist Zebra Kagel kein anonymer Veranstaltungsort, sondern ein gewachsener Ort mit Menschen, Erinnerung und Haltung. Wer hierherkommt, betritt keinen fertigen Hotelbetrieb, sondern einen lebendigen Ort, der über Jahre entstanden ist – mit viel Fantasie, Arbeit, Kunst, Eigensinn und Herz. Ein Ort, der sich den Herausforderungen der Zeit stellt und sich ständig weiter entwickelt.